Als Familienunternehmen Gierig Kunstprojekte verfügen wir über eine wichtige deutsche Privatsammlung, die für besondere Anlässe und Ausstellungszwecke zur Verfügung gestellt werden kann. Die Sammlung Gierig umfasst wichtige Positionen der Malerei und Skulptur aus West- und Ostdeutschland (ehem. DDR), sowie Österreich und der Schweiz. Die Sammlung zeigt eine repräsentative Zeitreise der deutschen Kunstentwicklung zwischen den Jahren 1960 bis 2000.

Aus Berufung und Liebe lebt das Sammlerehepaar und Gründer von Gierig Kunstprojekte, Lieselotte und Timm Gierig aus Frankfurt am Main, für und mit der Kunst. In mehr als 40 Jahren Tätigkeit im Verlagswesen und Kunsthandel, haben sie jenen eigenwilligen Positionen in der westdeutschen Malerei, Grafik und Skulptur zur Wahrnehmung verholfen, die der Szene seit den 60er Jahren Intensität und Erdung gaben und sie teilweise nachhaltig prägten.

Schon früh nahm die Galerie Gierig parallele Entwicklungen in der Kunst beider deutscher Staaten zur Kenntnis und bemühte sich um Künstler, die in der DDR lebten. Neben dem umfangreichen Konvolut an Werken Hartwig Ebersbachs erwarb das Sammlerpaar in den 80er Jahren u. a. Werke der Ostberliner Wolfgang Peuker und Hans Vent. Letztere stehen in der Sammlung neben Arbeiten Marwans und Klaus Fußmanns aus dem Westteil Berlins. Lange vor dem tatsächlichen Fall der Mauer hat das Sammler- und Galeristenpaar Gierig im Umgang mit Kunst nicht nur gängige theoretische, sondern auch politische Grenzziehungen hinter sich gelassen.

Die Sammlung Gierig umfasst Werke von Horst Antes, Hans Baschang, Joseph Beuys, Andreas Bindl, Jürgen Brodwolf, Emil Cimiotti, Hartwig Ebersbach, Klaus Fußmann, Waldemar Grzimek, Franz Hitzler, Hans Karl, Dieter Krieg, Karl Marx, Marwan, Bernard Schultze, K.R.H. Sonderborg, Rudolf Schoofs, Emil Schumacher, Toni Stadler, Hans Vent, Cornelius Völker und Hans Wimmer.