Archive for the ‘Ausstellung’ Category

Doppelausstellung: Erich Smodics, Herbert Albrecht

Mittwoch, Juni 8th, 2011

Einladung zur Eröffnung der Doppelausstellung in der Galerie Hotel Steinerwirt:

 

. Erich Smodics (Bregenz), zum 70. Geburtstag


. Herbert Albrecht (Wolfurt), Der Steinbildhauer

Am Freitag den 24. Juni 19 Uhr, 5090 Lofer (Land Salzburg)

Dauer der Ausstellung: Juni – September 2011

 

Der Künstler (Erich Smodic) spricht über sein Werk.

Musikalische Begleitung: Rudi Schmiderer – Lofer

 

In Kooperation mit dem Kulturverein Binoggle.

Fritz Fröhlich – “Ein Brief an seinen Galeristen”

Freitag, Juni 18th, 2010

Anläßlich der Ausstellungseröffnung (am 18. Juni 2010) zum 100. Geburtstag des Künstlers Fritz Fröhlich (1910-2010) liest Lieselotte Gierig diesen Brief vom 1.1.1997 von ihm an seinen Galeristen Timm Gierig.

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Lieber Herr Gierig,

nochmals danke ich Ihnen für Ihren Besuch zum Jahresende.

Über das bei dieser Gelegenheit Besprochene hinaus wäre es vielleicht doch  nützlich, die Gründe für den Sujetwechsel, wie er sich  in den Bildern aus der letzten Periode zeigt, näher zu betrachten.

Zwei 1995 entstandene Bilder, die den Titel „Am Zeitbeginn“ tragen, waren Anstoß zur  Überlegung, dass, genau genommen,  auch alle vorangegangenen Arbeiten gleichermaßen motiviert waren.

ZEITBEGINN  – , das kann nur bedeuten: In jenem „Augenblick“ des Evolutionsablaufes, in dem das vormenschliche Geschöpf zum Bewusstsein seiner selbst gekommen ist, sich als vergängliches Wesen erlebt hat, konnte sich der Begriff  ZEIT  bilden.

Somit ist dieser „Augenblick“ die GEBURTSSTUNDE DER METAPHYSISCHEN UNRUHE und wurde zur Keimzelle für sämtliche Religionsgründungen,  sowie alles dessen, was wir unter den Begriff KUNST zu subsumieren gewohnt sind.

Dieses zentrale, auf der ontologischen Ebene liegende Problem, versuchten Gesellschaftstechniker demiurgisch auf der soziologischen Ebene zu lösen. Der Zusammenbruch ihrer Strategien hinterließ einen chaotischen Zustand, der einen tristen Kulturfond ausfilterte, den zum Modetrend hochzustilisieren das trostlose Fazit  unseres Jahrhunderts werden sollte; grotesker Weise im Gegensatz zum praktizierten Lebenswillen.

Es schien mir an der Zeit  die schwarze Flagge einzuholen.

So jedenfalls zeigte sich mir das Rahmengerüst, das mich veranlasst hat, innezuhalten.

Verständlich dass in dieser  Besinnungsphase mein Augenmerk auf das Ausdrucksmittel gerichtet war.

Herr Gierig, Sie haben den Wunsch geäußert einige Beispiele aus diesem kurzen Abschnitt meiner Gesamttätigkeit in die geplante Ausstellung  zu integrieren. Persönlich wäre es mir lieber, Sie würden davon absehen, weil Betrachter, die mit dem Handwerk eines Malers nicht vertraut sind, verwirrt werden könnten. Es handelt sich dabei ja um den Versuch , durch starke Reduktion in der Wiedergabe des Erscheinungsbildes Mensch  ein Kürzel zu finden, das dennoch die  existenzielle Problematik des Menschen sichtbar werden ließe. Und ich glaubte, nach relativ kurzer Zeit des experimentierens,  resümieren zu dürfen:

Je größer der Abstand zur Sehtatsache, je abstrakter also das Gebilde, desto klarer und bildgeometrisch befriedigender formierte sich das Konstrukt -  und, als Konsequenz, desto weniger wäre es imstande,  im Betrachter reflektierende Regungen seines  seelischen Bestandes in Bewegung zu setzen.

Damit waren die Akte über dem Versuch geschlossen.

Was nun?

Wenn der Mensch die interessanteste Erscheinungsform dieser Erde ist, so sind es dessen Artefakte an zweiter Stelle.

Jericho, Babylon, Altchina, Europa – Tempel , Pagoden, Nekropolen, Kathedralen.

Was lebt noch?    WIE lebt es?

Der geheime Impuls, der einstmals die Gebilde entstehen ließ, er ist es, der auch uns Heutige in Bewegung setzt, –

Plötzlich sah ich die Möglichkeit,  eine Serie von Bildern dem Thema zu widmen.

Der Standort meines Sicht  musste weit außen liegen. Nur mit großem Abstand im Betrachten der historischen Abläufe,der kaleidoskopartigen Arrangements der Gestaltungen und Umgestaltungen, Verwerfungen, Brüche, Ballungen und Auflösungen war zu erwarten, dass sich Bilder auf sphärischem Grund abzeichnen würden.

Ein faszinierender Prozeß, quasi in Götternähe und darum heiter, trotz der Tatsache, dass die Bilder auch metaphysischen Schatten werfen würden in ihrer Eigenschaft als Generatoren der Schönheit, als Spiegelreflex der Transzendenz.

„Ja, und der Mensch“, höre ich Sie Fragen, hat er keinen Platz mehr auf ihren Bildern?“ Nun,  ich glaube, dass er wiederkehrt. Vielleicht gestreut, so wie die Rosinen im Dresdner Stollen, wenn auch dicht. Vielen Dank übrigens für den mitgebrachten Kuchen, er war vorzüglich. Bitte verfahren Sie mit dem Brief nach Gutdünken, Sie haben freie Hand!

Herzlich grüßen Ihre

Fritz und Beate Fröhlich

Wilhering, 1.1.1997

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Fritz Fröhlich – “Zum 100. Geburtstag des Künstlers (1910-2010)” – VERNISSAGE

Freitag, Juni 18th, 2010

Einladung zur Ausstellungseröffnung Hotel Steinerwirt.

Am 18. Juni um 19.00 Uhr, in Lofer/Land Salzburg, in Österreich

Lieselotte Gierig liest einen Brief des Künstlers an seinen Galeristen (vom 1.1.1997).

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Hartwig Ebersbach – “Bilder – Installationen” – Bundesbank – VERNISSAGE

Dienstag, Februar 2nd, 2010

V E R N I S S A G E

Einladung

zur Eröffnung der Ausstellung des Künstlers Hartwig Ebersbach am Montag den:

1.Februar 2010,17Uhr

im Foyer der Deutschen Bundesbank, Wilhelm-Epstein-Straße 14, 60341 Frankfurt am Main.

Besichtigungszeiten: mittwochs 10-15 Uhr und nach telefonischer Vereinbarung unter 069-9566-8598. Um Anmeldung zur Eröffnung wird mit beigelegter Karte oder unter conferences@bundesbank.de gebeten. Bitte zur Eröffnung oder bei Besuchen Personalausweis mitbringen. Die Ausstellung dauert vom 1. Februar – 9. April 2010.

Grußwort von:

Dieter Haferkamp, Mitglied des Direktoriums der Deutschen Bundesbank, i.R .

Vortrag von:

Dr. Eduard Beaucamp, Kunstkritiker

Eine Ausstellung der Deutschen Bundesbank in Zusammenarbeit mit gierigkunstprojekte.de

Hartwig Ebersbach “Bilder – Installationen” – Vorwort

Montag, Februar 1st, 2010

Oft ist es ganz einfach, manchmal auch schwer, mit einem Künstler Kontakt aufzunehmen. Mit den Künstlern der DDR war es seinerzeit unmöglich. So auch beim Leipziger Maler Hartwig Ebersbach, der mir 1982 in der Ausstellung „Zeitvergleich“ in Hamburg aufgefallen war. Doch 1984 half mir der Zufall: Auf der Basler Kunstmesse traf ich Vertreter des staatlichen Kunsthandels der DDR. Über sie erhielt ich ein Besuchervisum und lernte neben Ebersbach, Jahrgang 1940, auch andere Künstler in der DDR kennen.Oft ist es ganz einfach, manchmal auch schwer, mit einem Künstler Kontakt aufzunehmen. Mit den Künstlern der DDR war es seinerzeit unmöglich. So auch beim Leipziger Maler Hartwig Ebersbach, der mir 1982 in der Ausstellung „Zeitvergleich“ in Hamburg aufgefallen war. Doch 1984 half mir der Zufall: Auf der Basler Kunstmesse traf ich Vertreter des staatlichen Kunsthandels der DDR. Über sie erhielt ich ein Besuchervisum und lernte neben Ebersbach, Jahrgang 1940, auch andere Künstler in der DDR kennen.

Katrin Arrieta von der Kunsthalle Rostock, eine profunde Kennerin der DDR-Kunst, schrieb über Ebersbach: „… der wilde Gestus seiner Malerei gehörte zum Äußersten, das in der öffentlichen Meinung der DDR seit den späten 70er Jahren zur Kunst gezählt wurde“.

ebersbach_hartwig-blumen

Hartwig Ebersbach hatte sich von seinen – noch 1982 seine Ausstellung im Altenburger Lindenau-Museum prägenden – subtilen malerischen Anfängen entfernt. Er, Meisterschüler von Bernhard Heisig an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig und inzwischen von Heisig als Dozent berufen, hatte sich immer weiter zum grandiosen Malwüterich entwickelt, raumgreifend mit seinen Installationen, mit neuem Hang zum Gesamtkunstwerk.

Nach der Wiedervereinigung Deutschlands, die dem Künstler viel widersprüchliche Thematik schenkte und auferlegte, hatte Hartwig Ebersbach bei einem Japan-Aufenthalt (1990) nach eigenen Worten sein zentrales Thema „Kaspar“ überwunden. An dessen Stelle trat das Thema „Drachen“. Das großformatige 3-teilige Bild „Steingarten”, 1991 belegt den Prozess. Ab 1990 konnten wir in seinen Werken hier und da auch die Synthese von „Zärtlich und Brutal“ entdecken.

Durch eine Afrikareise inspiriert entstanden, obwohl er durch eine Infektion schwer erkrankt zurückkam, ab 1993 skulpturale und kultig anmutend großformatige Arbeiten. Ein Beispiel ist die 13-teilige Installation grauer Löffel. Dieses „Abendmahl“ erwarb 1995 das Aachener Sammlerehepaar Irene und Peter Ludwig.

ebersbach_hartwig-drachenkopf

In manchem steht Ebersbach durchaus Georg Baselitz nah, in manchem aber auch Anselm Kiefer. Letzteres manifestiert sich vor allem im destruktiven „Versenken“ von Skizzenbüchern in stark aufgetragenen Farbschichten. Auf Leinwände collagierte und übermalte Holzschnitt-Druckstöcke belegen diese künstlerische Vorgehensweise ebenso.In manchem steht Ebersbach durchaus Georg Baselitz nah, in manchem aber auch Anselm Kiefer. Letzteres manifestiert sich vor allem im destruktiven „Versenken“ von Skizzenbüchern in stark aufgetragenen Farbschichten. Auf Leinwände collagierte und übermalte Holzschnitt-Druckstöcke belegen diese künstlerische Vorgehensweise ebenso.

Wir freuen uns, dass wir jetzt – zwanzig Jahre nach dem Fall der Mauer – einen deutschen Künstler ausstellen können, der noch vor Gründung der DDR geboren wurde und 50 Jahre DDR unmittelbar erlebte.

Timm Gierig

Online 3D Adventskalender 2009 – Secondlife / Twinity / Facebook / Web

Dienstag, Dezember 1st, 2009

Hi there.

From 1. – 24. December you can find 24 exclusive drawn artwork goodies in this mixed 3D Christmas Calender 2009.

24 stunning black ink drawings round christmas time by Aurèle B. Mechler.

Merry Christmas & Happy Searching!

Eyon Nishi

- This is a mixed reality project -

Wieland Förster – “Der Torso als Ganzes” – In der DASA (Dortmund)

Freitag, Mai 1st, 2009

Von Antes bis Wimmer – “Kunst aus einer Privatsammlung”

Sonntag, März 1st, 2009